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Lahn-Dill-Kreis
Kultur erleben – Natur genießen – Aktiv erholen
Der in Mittelhessen gelegene Lahn-Dill-Kreis bietet eine unerschöpfliche Vielfalt an Freizeit-, Erholungs- und Erlebnismöglichkeiten. Die große Zahl kulturhistorisch bedeutsamer Sehenswürdigkeiten begeistert Gäste aus Nah und Fern. Wir laden Sie ein, zu einer Erkundungstour durch die herrliche Landschaft an den Ausläufern von Westerwald, Rothaargebirge und Taunus entlang des romantischen Lahntals.
Informationen zum Norovirus
Wetzlar/Dillenburg/Herborn, 27. Februar 2012
Zurzeit klagen wieder viele Menschen über die sogenannte „Darmgrippe“. Einer der Verursacher können Noroviren sein. Diese Viren sind weltweit verbreitet und für einen Großteil der nicht bakteriell bedingten Magen-Darm-Infekte verantwortlich.
Besonders in Kindergärten, Krankenhäusern und Altenheimen kann der Erreger zu Ausbrüchen führen. Die direkte Übertragung von Mensch zu Mensch ist in erster Linie die Ursache für die hohe Zahl an Norovirusinfektionen. Allerdings können Infektionen auch von kontaminierten Speisen (Salate, Krabben, Muscheln u. a.) oder Getränken ausgehen.
Symptome
Die Erkrankung verursacht in der Regel schwallartiges heftiges Erbrechen und starke Durchfälle. Es wird auch über zusätzliche Symptome wie Fieber, Kopfschmerzen und Schüttelfrost berichtet. Gerade bei Kleinkindern und älteren Personen kann es im Rahmen dieser „Darmgrippe“ zu einem bedrohlichen Flüssigkeits- und Elektrolytverlust kommen, der eine Krankenhausaufnahme notwendig machen kann.
Im Allgemeinen treten diese Symptome nach einer Inkubationszeit (Zeit von Aufnahme des Erregers bis zu ersten Krankheitssymptomen) von 6 bis 50 Stunden auf. Nach 12 bis 48 Stunden ist in der Regel der Spuk vorbei – den Patientinnen und Patienten geht es deutlich besser.
Übertragung
Noroviren werden über den Stuhl und das Erbrochene des Menschen ausgeschieden. Die Übertragung erfolgt fäkal-oral (z. B. über Handkontakt zu verunreinigten Flächen) oder über die Aufnahme virushaltiger Tröpfchen, die bei schwallartigem Erbrechen entstehen. Da das Virus auch über eine längere Zeit mit dem Stuhl ausgeschieden werden kann, ist nicht nur in der akuten Krankheitsphase eine sorgfältige Sanitär- und Händehygiene notwendig Das Robert-Koch-Institut empfiehlt für Privathaushalte:
1. Vermeiden Sie Kontakt zu Erkrankten und achten Sie auf eine sorgfältige Händehygiene. Bei der Betreuung von Personen im eigenen Haushalt steht ebenfalls eine gute Hände- und Toilettenhygiene an erster Stelle. Benutzen Sie zur Reinigung von Verschmutzungen durch z.B. Erbrochenes Haushaltsgummihandschuhe (möglichst Einwegtücher verwenden).
2. Erkrankte sollten während der akuten Phase der Erkrankung möglichst keinen Kontakt zu anderen Personen außer den Betreuungspersonen haben. Besonders gefährdet sind Kleinkinder und alte Menschen.
3. Geschirr kann wie üblich gereinigt werden. Erkrankte sollen möglichst keine Speisen für andere zubereiten .Auf besondere Händehygiene vor dem Essen ist unbedingt zu achten. Leib- und Bettwäsche sowie Handtücher sollten mit einem Vollwaschmittel bei Temperaturen von mindestens 60°C gewaschen werden.
4. Bei schweren Krankheitsverläufen sollte vor allem bei Kleinkindern, älteren Personen oder Personen mit Grunderkrankungen frühzeitig ein Arzt konsultiert werden.
Das Gesundheitsamt empfiehlt bei Erkrankungen innerhalb der Familie sehr zurückhaltend mit Besuchen in Gemeinschaftseinrichtungen (z. B.
Altenheime, Krankenhäuser) zu sein. Keinesfalls sollten auch nur leicht Erkrankte Besuche in Krankenhäusern oder Altenheimen durchführen.
Für weitere Fragen steht die Abteilung Gesundheit des Lahn-Dill-Kreises mit Sitz in Herborn unter 06441 407-1642, Uwe Litwiakow, während der üblichen Servicezeiten zur Verfügung.
Bäume und Hecken sind von Frühjahr bis Herbst geschützt
Aus diesem Grund unterliegen diese Gehölze vom 1. März bis 30. September eines jeden Jahres einem besonderen Schutz und dürfen nicht beseitigt werden.
Dies gilt auch für Hecken und Büsche im eigenen Garten. Sie bieten gerade im besiedelten Gebiet oft die einzige Rückzugsmöglichkeit für viele gefährdete Tierarten. Ein schonender Form- und Pflegeschnitt zur Beseitigung des laufenden Zuwachses ist natürlich möglich, wobei auch hier auf brütende oder nistende Vögel geachtet werden sollte.
Auch das Fällen von Bäumen ist von März bis September nur eingeschränkt möglich. In dieser Zeit dürfen Bäume außerhalb von gärtnerisch genutzten Flächen und natürlich des Waldes ohne Ausnahmegenehmigung nicht beseitigt werden. Hierbei geht es vor allem um Bäume an Straßen, Obstbäume in Streuwiesen sowie Einzelbäume oder Baumgruppen in der freien Landschaft.
Sollte es aus Sicherheitsgründen oder wegen dringender Bauarbeiten doch erforderlich sein Bäume oder Hecken zu beseitigen, ist ein rechtzeitiger Kontakt mit der Unteren Naturschutzbehörde des Lahn-Dill-Kreises ratsam. In einigen Fällen gibt es Ausnahmen. Meist ist jedoch eine Genehmigung einzuholen.
Der Erste Kreisbeigeordnete und Naturschutzdezernent Wolfgang Hofmann, selbst passionierter Tierfreund, Obst- und Gartenbauer, erläutert den rechtlichen Hintergrund der Regelung: „Alle europäischen Vogelarten und viele andere Tierarten unterliegen einem besonders strengen Schutz.
Hierbei geht es nicht nur um die Tiere selbst. Auch ihre Nist- und Ruheplätze dürfen nicht zerstört oder beschädigt werden. Zwar bauen Vögel ihre Nester vornehmlich in Büschen oder im hohen Gras, aber der „besondere Artenschutz“, so der Rechtsbegriff, erstreckt sich auch auf Tierarten, die in oder an Gebäuden leben, wie Schwalben oder Fledermäuse.“ Vor allem bei Umbaumaßnahmen an alten Gebäuden kann dies ganzjährig eine Rolle spielen, da z. B. Fledermäuse ihre Winterquartiere gern auf Dachböden einrichten.
Wolfgang Hofmann weist darauf hin, dass massive Verstöße gegen das Europäische Artenschutzrecht keine Ordnungswidrigkeit darstellen, sondern als Straftat von der Staatsanwaltschaft verfolgt werden. „Man könne“ so Hofmann „nur jedem raten, sensibel mit dieser Thematik umzugehen. Über das Vogelgezwitscher im Frühjahr freuen wir uns doch alle.“
Jetzt mit eigener Homepage: www.jubilaeum-150-jahre-eisenbahn.de : „150 Jahre Eisenbahn an Sieg, Heller, Dill und Lahn“
Wie schon mehrfach berichtet, steht in diesem Jahr ein Jubiläum der ganz besonderen Art auf dem (Fahr-)Plan aller Eisenbahnfans: „150 Jahre Eisenbahn an Sieg, Heller, Dill und Lahn" – das Bestehen der Strecke Burbach-Gießen und Nassau-Weilburg – wird gebührend gefeiert.
Am Sonntag, 6. Mai 2012 werden zwei Dampfsonderzüge auf der Strecke Betzdorf – Gießen / Gießen – Betzdorf sowie ein weiterer Sonderzug mit Dampflok im Lahntal (Wetzlar – Nassau – Wetzlar) verkehren.
Hier die wichtigsten Infos auf einen Blick:
Das Jubiläum „150 Jahre Eisenbahn“ hat eine eigene Internet-Seite, die ab sofort unter http://www.jubilaeum-150-jahre-eisenbahn.de einzusehen ist. Hier finden Sie neben Informationen zur Geschichte u. a. auch
- eine Broschüre als PDF-Datei zum Herunterladen – sie enthält alle wichtigen Details auf einen Blick zum Termin am Sonntag, 6. Mai 2012 (Fahrpläne, Preise, Vorverkaufsstellen, Veranstaltungen, Kontakte).
- Zur Mitfahrt sind besondere, nur in diesen Zügen gültige Fahrausweise erforderlich. Die Fahrkarten für die Dampfzugsonderfahrten gibt es in den Vorverkaufsstellen Mobilitätszentrale Wetzlar, Mobilitätszentrale Weilburg, Mobilitätszentrale Limburg, Gemeinde Burbach, Tourist-Information Gießen, Touristik im Nassauer Land e. V., Braunfelser Kur GmbH, Eisenbahnfreunde Betzdorf, Stadtmarketing Herborn, Tourist-Info Dillenburg.
- Entlang der Strecke werden Ausstellungen, Aktionen, Veranstaltungen u. v. m. angeboten – organisiert von den jeweiligen Städten, Gemeinden und Vereinen vor Ort. Soweit bereits gemeldet, sind diese „Events“ im Informations-Faltblatt aufgeführt.
Landrat Wolfgang Schuster: „Ich freue mich, dass wir nun in die heiße Phase der Veranstaltungsvorbereitungen ‚einfahren’ und danke allen, die bisher zum Gelingen beigetragen haben“.
Ansprechpartner bei Fragen zum Thema beim Lahn-Dill-Kreis ist Manfred Orth, Tel. 02771 8489557 (Home-Office), E-Mail: manfred.orth(at)lahn-dill-kreis.de.
Achtung: Die „Events“ entlang der Strecke sind noch nicht komplett und werden um einige Aktivitäten ergänzt. Auch die Fahrpläne sind noch nicht endgültig – Haltestellen kommen hinzu, Zeiten ändern sich. Interessenten achten bitte auf die Pressemitteilungen des Lahn-Dill-Kreises.
„Wasser, Wind & Co.“ – Seminar vom 23. bis 25. März 2012 in Tringenstein
Im Wochenendseminar „Wasser, Wind & Co.“ dreht sich alles rund um das Thema natürliche Energiequellen. Teilnehmen können Mädchen und Jungen ab 11 Jahren. Veranstaltet wird das Seminar vom Fachdienst Kinder- und Jugendförderung des Lahn-Dill-Kreises und findet vom 23. bis 25. März 2012 (Freitag bis Sonntag) im Erika-Heß-Feriendorf in Siegbach-Tringenstein statt.
Um was geht es?
Atomstrom wird immer noch von vielen Haushalten genutzt. Dabei gibt es schon längst umweltfreundlichere Energiequellen wie etwa Wasser, Wind und Sonne. Sie schützen die Umwelt und sind für den Menschen nicht gefährlich. Doch wie werden die gewaltigen Kräfte der natürlichen Elemente zu nutzbaren Energiequellen? An diesem Wochenende haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars die Möglichkeit, diese umweltfreundlichen Alternativen kennen zu lernen. Sie werden das Energieunternehmen Eon Mitte besuchen und dabei herausfinden, wie sich das Wasser der Krombachtalsperre in Strom aus der Steckdose verwandelt.
Wer also Lust hat, sich ein Wochenende lang mit dem Thema Natur- und Umweltschutz zu beschäftigen, sollte sich jetzt anmelden. Der Teilnahmebetrag für dieses Wochenende einschließlich Fahrt, Unterkunft und Verpflegung beträgt 18,00 Euro.
Ansprechpartnerin für Infos und Anmeldung ist Nadine Schneider, Tel. 06441 407-1536.
"Dem Osterhausen auf der Spur": Osterfreizeit in Tringenstein vom 1. bis 7. April 2012
Langeweile in den Osterferien? Noch keine konkreten Pläne, wahrscheinlich nichts los und auch noch nichts vor? Dann gibt’s hier genau die richtige Medizin gegen Langeweile und Frühjahrsmüdigkeit, denn auch für die diesjährigen Osterferien hat der Fachdienst Kinder- und Jugendförderung des Lahn-Dill-Kreises wieder die allseits beliebte Freizeit in Tringenstein im Programm.
„Dem Osterhasen auf der Spur“ – unter diesem Motto steht die Kinderfreizeit, die vom 1. bis 7. April 2012 im Erika-Heß-Feriendorf in Tringenstein stattfindet. Das Feriendorf liegt direkt am Schelderwald zwischen Rothaargebirge und Westerwald. Es bietet aufgrund seiner Lage und des weiträumigen Geländes viele Entdeckungsmöglichkeiten und jede Menge Verstecke und Schlupflöcher für die Osterhasen im Eiereinsatz.
In Tringenstein sollen die Osterhasen zwar mehrfach gesehen worden sein. Aber wenn nicht!? Tja, dann müssen die Jungen und Mädchen selbst zu Farbe und Pinsel greifen. In den 7 Tagen wird mit den Kindern rund um das Thema Ostern gebastelt, gemalt und gefeiert. Den Höhepunkt der Freizeit bildet die große Ostereiersuche! Mit selbst gebastelten Osterhasen und Osterkörbchen sowie eigenhändig gefärbten und bemalten Eiern gestaltet die Gruppe ein Osterfest mit Wanderung und Osterfeuer.
Neben all diesen Aktivitäten kommen Sport, Spiel und Spaß sicherlich auch nicht zu kurz. Die Kinder erwartet eine erlebnisreiche Woche. Die Plätze sind begrenzt, also schnell anmelden und weitersagen, es lohnt sich...! Hier die wichtigsten Infos auf einen Blick:
Leistungsumfang: Übernachtung in festen Unterkünften, Vollverpflegung, qualifizierte Betreuung, Programm. Teilnehmen können Mädchen und Jungen im Alter von 7 bis 12 Jahren. Kosten: 155,00 Euro pro Person. Geschwister erhalten ab dem 2. teilnehmenden Kind einen Nachlass von 25,00 Euro.
Informationen und Anmeldung: Fachdienst Kinder- und Jugendförderung des Lahn-Dill-Kreises, Karl-Kellner-Ring 51, 35576 Wetzlar, Marta Orantek, Telefon 06441 407-1555 und Tanja Honold, Tel. 06441 407-1537.
Weitere Infos auch unter www.lahn-dill-kreis.de/jugendfoerderung
Die Abfallwirtschaft Lahn-Dill informiert
Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger, die noch eine kleine Altpapiertonne (120 l) haben, diese wieder gegen eine große blaue Tonne (240 l) austauschen lassen. Der Austausch erfolgt kostenlos durch den Behälterservice der Abfallwirtschaft Lahn-Dill. Die Aktion ist diesmal unbefristet.
Anmeldungen können direkt per eMail behaelterservice(at)awld.de bzw. Online-Formular (www.awld.de) sowie per Fax (06440 922-530) und Post (Abfallwirtschaftszentrum, Am grauen Stein, 35614 Aßlar) an uns gerichtet werden.
„Kommunale Jobcenter Lahn-Dill“ in Wetzlar und Dillenburg
Wetzlar/Dillenburg, 22. Dezember 2011
Neue Servicezeiten – alle Leistungen aus einer Hand!
Ab dem 1. Januar 2012 ist der Lahn-Dill-Kreis kommunaler Träger der Grundsicherung für Arbeitssuchende. Der Kreis ist dann verantwortlich für die Umsetzung von „Hartz IV“ und alle damit verbundenen Leistungen. Das betrifft z. B. die Auszahlung der Geldleistungen sowie die Betreuung und Vermittlung hilfebedürftiger Menschen.
Sozialdezernent Günther Kaufmann-Ohl: „Um hierfür gut gerüstet zu sein und unsere Dienstleistung zu optimieren, sind u. a. in den Bereichen Informations- (PCs, Software) und Kommunikationstechnik (Telefonanlage) Änderungen nötig.“ Wegen dieser Umstellungsarbeiten „hinter den Kulissen“ und geänderten Servicezeiten kann es in der Übergangszeit zu Engpässen kommen.
Wichtig für die Kundinnen und Kunden der Jobcenter Lahn-Dill in Wetzlar und Dillenburg ist jedoch, dass die Organisation und der Großteil der Abläufe gleich bleiben.
Die Servicezeiten des kommunalen Jobcenters Lahn-Dill sind:
Montag und Dienstag 08:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 16:00 Uhr Mittwoch geschlossen
Donnerstag 08:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 17:00 Uhr Freitag 08:00 bis 12:00 Uhr
Da sich bei einem solchen Projekt kleinere Störungen in den Abläufen nie ausschließen lassen, bittet Günther Kaufmann-Ohl – auch im Namen der Jobcenter-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter – schon jetzt um Verständnis und etwas Geduld.
Winterfreude für Vierbeiner: Gesunde Haustiere bei Eis und Schnee
Wetzlar/Dillenburg/Herborn, 21. Dezember 2011
Wintermärchen mit verschneiter Landschaft, klirrender Kälte und strahlend blauem Himmel sind in unseren Regionen eher die Ausnahme denn die Regel. Was des einen Freude und Lust, ist des anderen Last und Frust. Die Winterzeit mit all’ ihren Facetten kann auch das Wohlergehen unserer Haustiere mitunter erheblich stören. Doch mit einigen wenigen Verhaltensregeln lassen sich Gefahren wirksam vermeiden.
Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter und für den Tierschutz zuständige Dezernent des Lahn-Dill-Kreises: „Folgende Regeln sollten die Menschen für ihre tierischen Hausfreunde beherzigen“:
● Schneefressen verursacht bei Hunden häufig blutigeMagen-Darm-Entzündungen. Deshalb sollte man es unterbinden und die Vierbeiner nicht noch durch Schneeballwerfen dazu animieren.
● Streusalz und Split in großen Mengen greifen die Hundepfoten an. Hier helfen ein „Fußbad" nach dem Gassi gehen und gegebenenfalls Pflegeprodukte, die das Austrocknen der Ballen und Risse verhindern. Wenn bereits Verletzungen und/oder Entzündungen bestehen oder auch zur Vorbeuge bei empfindlichen Pfoten leisten Pfotenschuhe gute Dienste, die es in verschiedenen Größen gibt.
● Kurzhaarige Hunde frieren deutlich schneller als ihre langhaarigen Artgenossen und müssen bei Kälte immer in Bewegung bleiben. Das gilt für alle Tiere, wenn sie nass sind, da ihr Körper dann mehr Wärme abgibt. Nicht nur die gemessene Temperatur ist entscheidend: Ein kalter Wind lässt Mensch und Tier die Temperatur kälter empfinden als das Thermometer anzeigt und führt zur Auskühlung.
● Eine bisher als reiner „Stubentiger" gehaltene Katze darf im Winter nicht plötzlich zum ganztägigen Freigänger erklärt werden, wenn kein warmes Plätzchen oder eine Katzenklappe ins Haus vorhanden ist. Ein kurzes Hupen vor dem Start eines noch warmen Autos hilft, Katzen aus dem Motorraum zu vertreiben, die sich hier aufwärmen wollen.
● Frostschutzmittel, die Äthylenglykol enthalten, werden von Haustieren wegen des süßen Geschmacks gerne aufgenommen und führen zu einer meist tödlichen Vergiftung. Immer sicher verwahren!
● Das Kaninchenfell bietet eine gute Isolation, so dass die „Mümmelmänner" in einem wind- und wettergeschützten Stall mit Unterschlupf gut den Winter draußen verbringen können. Zur Ausbildung eines entsprechend dicken Felles müssen sie aber während des Übergangs der Jahreszeiten draußen leben. Plötzliche große Temperaturschwankungen (im Winter zum Streicheln in die warme Wohnung und dann wieder in die Kälte vertragen solche „Freilandkaninchen" nicht.
● Für Meerschweinchen ist Vitamin C (chemischer Name: Ascorbinsäure) lebensnotwendig. Im Winter steht kein frisches Grünfutter zur Verfügung und der Vitamin-C-Gehalt von Obst und Gemüse kann lagerungsbedingt niedrig sein. Zur Sicherstellung der Versorgung gibt man in 100 ml Trinkwasser 20-50 mg Ascorbinsäure und als Stabilisator 100 mg Zitronensäure (täglich frisch ansetzen, keine Metallgefäße verwenden). Die Substanzen sind in der Apotheke erhältlich. Empfehlenswert ist dieser Zusatz vor allem bei kranken, trächtigen oder säugenden Tieren, da diese einen erhöhten Vitamin-C-Bedarf haben.
● Atemwegs- und Hauterkrankungen (trockene Haut, Juckreiz) können sich verschlimmern, wenn sich die Tiere überwiegend in gut geheizten Räumen mit niedriger Luftfeuchtigkeit aufhalten. Abhilfe schaffen Luftbefeuchter und regelmäßiges Lüften.
Wolfgang Hofmann: „Wer diese Ratschläge beherzigt trägt dazu bei, dass auch unseren Haustieren der Winter in angenehmer Erinnerung bleiben wird!“
Für weitere Fragen steht die Abteilung Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Lahn-Dill-Kreises mit Sitz in Herborn unter der Telefonnummer 02771 407-7711 zur Verfügung.
Behindertengerecht wohnen und leben in den eigenen vier Wänden
Das Land Hessen stellt Kostenzuschüsse für die Förderung des behindertengerechten Umbaus von selbstgenutztem Wohneigentum bereit – der Erste Kreisbeigeordnete Wolfgang Hofmann weist auf Bedarfsanmeldung bis 9. Dezember 2011 hin!
Das Land Hessen stellt für das kommende Jahr wieder Kostenzuschüsse in Höhe von insgesamt 1 Million Euro für die Förderung des behindertengerechten Umbaus von selbstgenutztem Wohneigentum zur Verfügung. Um einen Überblick über den Mittelbedarf zu bekommen, werden die Bürgerinnen und Bürger des Kreises gebeten, bis spätestens zum 9. Dezember 2011 bei der Wohnungsbauförderstelle des Kreises die Maßnahmen und deren Kosten anzumelden. Entsprechende Formulare können von dort oder im Internet unter http://www.lahn-dill-kreis.de/verwaltung/formulare bezogen werden.
Behinderte Menschen bewohnen vielfach Wohnungen, in denen sie alleine nicht zurechtkommen und auf fremde Hilfe angewiesen sind. Dies beginnt schon auf dem Weg zur Wohnung, vor dem Haus und auch im Haus selbst, wenn Stufen und Schwellen den Weg verbauen. Auch in der Wohnung sind oftmals die Bewegungsflächen zu eng und die Türdurchgänge zu schmal sowie Toilettenräume und Bäder ohne fremde Hilfe kaum vernünftig durch behinderte Menschen nutzbar.
Seit dem Jahre 2002 sind im Landeshaushalt jährlich Finanzmittel für die Beseitigung baulicher Hindernisse in bestehenden Wohngebäuden und im näheren Wohnungsumfeld von Menschen mit Behinderungen eingeplant.
Es kann ein Kostenzuschuss bis zu 50 % der Maßnahmekosten in und an selbstgenutzten Wohnungen bereitgestellt werden, höchstens jedoch 12.500,00 Euro. Als selbstgenutzt gelten Wohnungen, wenn sie vom Eigentümer/der Eigentümerin oder einem/einer Angehörigen genutzt werden.
Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass die Neuschaffung von Wohnraum nicht gefördert wird. In Einzelfällen, in denen eine Hilfe dringend notwendig erscheint, kann eine Erweiterung bestehender Wohngebäude zur behindertengerechten Wohnraumversorgung mit Landesdarlehen unterstützt werden. Das Zuschussprogramm steht auch nicht für behindertengerechte Umbauten in Wohnungen, die fremd vermietet sind zur Verfügung.
Um einen Überblick über den Mittelbedarf zu bekommen, wurden die Landkreise dieser Tage vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung in Wiesbaden aufgefordert, den Mittelbedarf für das Jahr 2012 anzumelden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger werden deshalb gebeten, sich umgehend an die Wohnungsbauförderstelle des Lahn-Dill-Kreises, Evelyne Driesen, Tel. 06441 407-1733, zu wenden.
Austauschschüler bereichern Familienalltag
Landrat Wolfgang Schuster unterstützt die Suche nach Gastfamilien im Lahn-Dill-Kreis. Interessierte Familien können sich ab sofort bewerben.
Wetzlar/Dillenburg, 14. Juni 2011.
Über den Tellerrand schauen, Neues entdecken und die Chance ergreifen, eine andere Kultur kennen zu lernen: Über 800 Familien nehmen jedes Jahr einen Gastschüler der gemeinnützigen Austauschorga-nisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. auf und sammeln wertvolle internationale Erfahrungen im eigenen Zuhause.
Durch das Zusammenleben gewinnen die Gastfamilien einen einmaligen Einblick in die Denkweise einer anderen Kultur und entdecken gleichzeitig mit den Jugendlichen neue Seiten an der deutschen Lebensweise. Oft sind es ganz alltägliche Erlebnisse in der Schule, beim gemeinsamen Abendessen oder bei Freizeitaktivitäten, die den Anstoß zu einem spannenden Austausch über Gemeinsamkeiten und Unterschiede geben. Eine nachhaltige Bereicherung für den Familienalltag, von der auch Landrat Wolfgang Schuster, überzeugt ist: „Unsere Welt wächst immer mehr zusammen. Umso wichtiger ist es, offen aufeinander zu zugehen und die Lebens- und Denkweise des anderen zu verstehen. Die Aufnahme eines Gastschülers ermöglicht das für alle Familienmitglieder – von jung bis alt.“ Gemeinsam suchen Schuster und AFS ab sofort nach weltoffenen Gastfamilien im Lahn-Dill-Kreis, die ab September 2011 ihren Alltag mit einem Austauschschüler teilen möchten. Die Schüler sind zwischen 15 und
18 Jahren alt und kommen aus rund 50 Ländern weltweit. Neben dem Interesse an anderen Kulturen freuen sich viele Gastfamilien darauf, an der persönlichen Entwicklung eines Schülers im Austauschjahr teilzuhaben. Durch das gemeinsame Jahr entstehen so oft intensive Freundschaften in allen Teilen der Welt.
Interessierte Familien können sich jetzt für das AFS-Gastfamilienprogramm bewerben. Auch allein erziehende Elternteile oder Paare ohne Kinder sind willkommen. Wichtig sind Offenheit, Flexibilität und das Interesse an einem Jugendlichen aus einer anderen Kultur. Während des Aufenthalts stehen ehren- und hauptamtliche AFS-Mitarbeiter in der Region den Gastfamilien mit Rat und Tat zur Seite. Weitere Informationen gibt es beim AFS-Regionalbüro Mitte / West unter 0611-50 48 49 00, per E-Mail regionalbuero-west@afs.org oder im Internet unter www.afs.de/gastfamilie.
Über AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.
Die deutsche Jugendaustauschorganisation arbeitet gemeinnützig und ist Träger der freien Jugendhilfe. Die Zentrale sowie ein Regionalbüro haben ihren Sitz in Hamburg; in Berlin, Wiesbaden und Stuttgart gibt es weitere Regionalbüros. Neben dem Schüleraustausch ermöglicht AFS (ehemals „American Field Service“) die Teilnahme an Freiwilligendiensten im sozialen, kulturellen und ökologischen Bereich.
AFS kooperiert mit Partnerorganisationen in mehr als 50 Ländern. Der Verein finanziert sich aus den Teilnahme- und Vereinsbeiträgen, durch Spenden, Stiftungsmittel und öffentliche Gelder.
Kreis und Kommunen machen Ernst mit schnellem Internet

Kreis und Kommunen machen Ernst mit schnellem Internet - Verlegung von Leerrohren für Glasfaser in der K 53 Hirzenhain-Tringenstein
Dillenburg/Wetzlar, 14. Juni 2011
Die Kreisstraße 53 zwischen dem Eschenburger Ortsteil Hirzenhain (Bahnhof) und dem Siegbacher Ortsteil Tringenstein wird derzeit mit einem Kostenaufwand von rd. 1,5 Mio. Euro grundhaft erneuert. Im Zuge dieser Maßnahme werden auch Leerrohre für eine spätere Glasfaserverkabelung mitverlegt. Der Kreisausschuss hatte hierzu kürzlich den Auftrag erteilt. Da auch das Hessische Wirtschaftsministerium großes Interesse an einem schnellen Internet hat, wird die Verlegung von Leerrohren in diesem Strecken-abschnitt mit 75 % der Kosten gefördert. Die Maßnahme erfolgt vorsorglich im Hinblick auf einen noch zu erstellenden Gesamtnetzplan für den Lahn-Dill-Kreis.
Mit dieser Maßnahme geben Kreis, Kommunen und IHK den Startschuss für eine flächeneckende Versorgung im Lahn-Dill-Kreis mit schnellem Internet. Die Kreisstraße wird auf diesem Streckenabschnitt rd. 3 km ausgebaut. Für eine spätere zukunftsweisende Einlagerung von Glasfaserkabeln werden derzeit 3 Leerrohre mit einem Durchschnitt von 50 mm in den Straßenbaukörper verlegt.
Landrat Wolfgang Schuster, der Vorsitzende der Kreisversammlung der Bürgermeister, Hermann Steubing, die Bürgermeister Götz Konrad (Eschenburg) und Berndt Happel (Siegbach) sowie der Leiter des ASV Dillenburg, Eugen Reichwein, sowie Vertreter der bauausführenden Firma Lauber machten sich kürzlich ein Bild vor Ort von der Leerrohrverlegung.
„Damit“, so Landrat Wolfgang Schuster und Bürgermeister Hermann Steubing, „geben wir den Startschuss für eine flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet im Lahn-Dill-Kreis. Schnelles Internet ist zu einer unverzichtbaren sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur für Bürger und Unternehmen geworden. Für die Kommunen ist der Zugang zu Breitband-Internet damit ein wesentlicher Standortfaktor und hat für uns eine sehr hohe Priorität“. „Wir fühlen uns“, so Landrat Schuster weiter, „auch durch die von der IHK Lahn-Dill in Auftrag gegebene aktuelle Studie der Uni Gießen zur Breitbandversorgung bestätigt. Darin messen die Unternehmen der hochwertigen Breitbandanbindung überragende Bedeutung bei. Sie sehen sehr großen Handlungsbedarf“. Darüber soll auch in der nächsten Bürgermeister-Dienstversammlung am 17.06.2011 mit dem Referatsleiter im Hessischen Wirtschaftsministerium, Georg Matzner, beraten werden.
Mit dem ASV Dillenburg werden derzeit weitere Leerrohr-Verlegungen bei geplanten Erneuerungsmaßnahmen an Kreis- und Landesstraßen abgestimmt.Für eine fachliche Beurteilung der ministeriellen Vorgaben für Leerrohre bedient sich der Kreis eines Expertenbüros der Firma Broadband Acedemy aus Kornwestheim. Dieses Büro hat Anfang des Jahres bereits eine IST-Analyse für den gesamten Lahn-Dill-Kreis erstellt.
Achtung Abzocke! Kreis unterstützt RTL beim Aufdecken von Kaffeefahrten-Betrug in der Eifel
Wetzlar/Dillenburg, 23. Mai 2011
Das Landratsamt hat erneut einen folgenreichen Coup gegen ein schwarzes Schaf der Kaffeefahrten-Branche gelandet, berichtet Landrat Wolfgang Schuster.
Rückblende: Im Februar folgte eine Frau aus dem Kreisgebiet der Gewinnmitteilung einer Firma „Konten-Verwaltungszentrum“ in Sögel. Es kam – wie nicht anders zu erwarten war – zu einer Kaffeefahrt, die nach Ettringen in der Eifel führte. Dort schwatzte ein „Sprecher“ der Frau eine Magnetfeldmatte auf, die gegen zahlreiche Krankheiten Heilung bringen sollte. Der Preis: 1.450 Euro. Im Kaufvertrag stand eine Firma aus den Niederlanden, die, wie man in der Kreisverwaltung weiß, aber nur vorgeschoben ist. Das bestätigte sich, als die Frau den Kaufvertrag widerrief, denn es meldete sich plötzlich eine Firma aus der „Kaffeefahrten-Hochburg“ Cloppenburg. Da die Frau aber Informationsmaterial, das gar nicht zum Mitnehmen gedacht war, eingesteckt hatte und weil auch Informationen zum Verkäufer vorlagen, konnte die Kreisverwaltung des Lahn-Dill-Kreises Strafanzeige wegen Betruges erstatten, nachdem sich die Dame hilfesuchend an das Landratsamt gewandt hatte.
Bereits vor Monaten hatte sich der TV-Sender RTL an den Kreis gewandt und Interesse bekundet, eine Kaffeefahrt versteckt zu begleiten. Als nun die gleiche Einladung erneut nur mit neuen Termindaten auftauchte, auf der bereits die Frau aus dem Südkreis hereingefallen war, sah man im Landratsamt die Chance zusammen mit RTL die Sache auffliegen zu lassen.
Die örtlich zuständigen Ordnungsbehörden, Polizei und Staatsanwaltschaft wurden informiert. Am Dienstag, den 10. Mai fuhr der Bus. In Aßlar stiegen der RTL-Reporter Alexander Römer und ein weiterer Mitarbeiter mit versteckter Kamera zu. Der Bus erreichte, nachdem er sich mehrfach verfahren hatte, dann doch noch Ettringen.
Dort wurden die 53 Teilnehmer, die von drei Bussen zur Gaststätte Brauerhof gefahren worden waren, über drei Stunden hinweg einem pausenlosen pseudomedizinischen Vortrag ausgesetzt. Da der Redner zum Teil auch Richtiges zu medizinischen Fragen sagte, wirkte der extrem geschickt vorgehende Mann glaubwürdig und überzeugte so neun Interessenten zum Kauf der gleichen Magnetfeld-Matte, die bereits die Frau aus dem Lahn-Dill-Kreis gekauft hatte. Seine Ausführungen gipfelten in der brandgefährlichen Aussage, dass, wer die Matte anwende, auf seine Betablocker (Arzneimittel gegen Bluthochdruck) verzichten könne! In diesem Moment schlug die Polizei, von den Reportern über Handy herbeigerufen, zu. Die Ware, die nach Einschätzung des Landratsamtes zum
30- bis 50-fachen des Einkaufspreises verkauft wurde, die Kaufverträge und weitere Beweismittel beschlagnahmte die Polizei Mayen.
Jahresbericht 2010 des Brandschutzamtes veröffentlicht
Der Jahresbericht 2010 der Abteilung Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz des Lahn-Dill-Kreises wurde veröffentlicht und kann hier als PDF-Datei herunter geladen werden.
Betreuerinnen und Betreuer für Ferienfreizeiten des Lahn-Dill-Kreis gesucht
Der Fachdienst Kinder- und Jugendförderung des Lahn-Dill-Kreises veranstaltet auch in diesem Jahr wieder Kinder- und Jugendfreizeiten in Lenste, Heisterberg und Tringenstein. Für die Durchführung und den reibungslosen Ablauf der Freizeiten, die in den Oster-, Sommer- und Herbstferien stattfinden, werden noch engagierte Betreuerinnen und Betreuer gesucht, die in diesem turbulenten Bereich ehrenamtlich tätig sein wollen.
Jede Betreuungskraft ist zuständig für 8 bis 9 Teilnehmer(innen). Es geht um die Betreuung und Programmgestaltung für Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 12 Jahren in Heisterberg und Tringenstein und zwischen 10 und 15 Jahren in Lenste. Voraussetzungen: Mindestalter 18 Jahre, verantwortungsbewusst, Spaß und Interesse an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, sportliche und kreative Fähigkeiten, fit und widerstandsfähig – denn Ferienfreizeiten bedeuten für die Betreuungskräfte nicht nur Spaß, sondern auch „harte Arbeit“ und „Einsatz rund um die Uhr“.
„Auf Freizeit fahren ist nicht schwer, Betreuen jedoch manchmal sehr!“
Unter diesem Motto werden unsere Betreuungskräfte auf ihre Tätigkeit vorbereitet, so dass auch interessierte „Neulinge“ getrost einsteigen können. Das Grundlagenseminar Teil 1 richtet sich an alle, die in diesem Jahr erstmals eine Betreuertätigkeit in einer unserer Freizeiten übernehmen möchten. Die Betreuungskraft und ihre Aufgaben sowie organisatorische und strukturelle Abläufe der Freizeiten und nötige Rechtsgrundlagen werden an dieser Veranstaltung im Vordergrund stehen. Termin: 9. April 2011 im Kreisjugendheim Heisterberg.
Beim Grundlagenseminar Teil 2 treffen „alte“ und „neue“ Betreuerinnen und Betreuer des Lahn-Dill-Kreises und lernen sich bei der Auseinandersetzung mit aktuellen Themen und pädagogischen Grundlagen kennen. Fallbeispiele aus Betreuertätigkeiten werden vorgestellt, aufgearbeitet und besprochen. Außerdem wird es um den Umgang mit Konfliktsituationen sowie mit verhaltensauffäligen Kindern und Jugendlichen gehen. Termin: 7. Mai 2011 im Kreisjugendheim Heisterberg. Zusätzlich wird nach Absprache für alle Betreuungskräfte ein Erste-Hilfe Kurs und ein Rettungsschwimmer Lehrgang angeboten!
Planungsseminare der Ferienfreizeiten:
Hier wird in den einzelnen Betreuerteams sowohl die inhaltliche Planung als auch der Ablauf der Freizeiten in Angriff genommen. Außerdem ist Zeit, sich in den Gruppen näher kennen zu lernen, sich als Team zu finden, Erfahrungen auszutauschen und Absprachen zu treffen. Für die Osterfreizeit findet das Seminar am 2. April 2011 im Erika-Heß-Feriendorf in Tringenstein statt, für die Sommerfreizeiten Heisterberg und Lenste am 28. und 29. Juni 2011 im Kreisjugendheim Heisterberg.
Für diese Tätigkeit erhalten Betreuungskräfte eine Aufwandentschädigung in Höhe von 25,00 Euro/Tag und eine Teilnahmebescheinigung. Haben Sie Interesse? Ihre Ansprechpartnerin beim Fachdienst Kinder- und Jugendförderung des Lahn-Dill-Kreises ist Marta Orantek (Tel. 06441 407-1555). Hier erhalten Sie weitere Infos zu Terminen, Anmeldung und Konditionen.
Unter www.lahn-dill-kreis.de/jugendfoerderung „Infos und Downloads“ ist der „Bewerbungsbogen für Freitzeitbetreuer“ zu finden – hier können sich Interessierte beim Fachdienst bewerben.
Im Winter wie im Sommer: Witterungsschutz ist für Weidevieh unerlässlich
Rinder, aber auch andere Nutztiere wie Pferde, Schafe oder Ziegen, die ganzjährig auf einer Weide gehalten werden, benötigen einen ausreichenden Witterungsschutz, so äußerte sich kürzlich aufgrund des heftigen Wintereinbruchs Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter und der für den Tierschutz im Lahn-Dill-Kreis zuständige Dezernent.
Die Haltung von Rindern, Pferden oder auch Schafen auf schneebedeckten Flächen bedeutet zunächst nicht automatisch eine tierschutzwidrige Handlung. So haben diese Nutztiere eine deutlich tiefere Behaglichkeitstemperatur als der Mensch. Dadurch können sie sich einem weiten Temperaturbereich bequem anpassen. Selbst Temperaturen bis minus15 Grad Celsius werden in der Regel problemlos verkraftet. Pferde und Rinder entwickeln ein besonders dichtes Fell, wenn sie durchgängig im Freien gehalten werden. Unterhautfett und Unterhaare geben eine gute Isolationswirkung.
Wichtig ist, dass die Tiere gesund sind, gut versorgt werden und ausreichend Möglichkeit der Bewegung haben. Außerdem müssen geeignete Witterungsschutzeinrichtungen vorhanden sein, innerhalb derer sich die Tiere auf trockenem, sauberem und weichem Untergrund ablegen können.
Witterungsschutz kann durch natürliche Begebenheiten wie Hecken, Büsche, Waldflächen gewährleistet sein. Die Liegeflächen wären dann beispielsweise dick einzustreuen (zu „polstern“) und die Strohfläche regelmäßig zu erneuern. Rinder sind zwar „Hartbodengänger“, aber „Weichbodenlieger“. Nur wenn Rinder sich Ablegen können – und das tun sie auf verschlammten, überdüngten, aber auch auf schneebedeckten und hartgefrorenen Flächen nur mit größtem Unbehagen – ist eine gesunde Verdauung gewährleistet. Sollten solche Voraussetzungen nicht vorliegen, sind künstliche Einrichtungen zu schaffen. In manchen Fällen genügen mitunter schon mobile Unterstände oder „offene Strohburgen“, hier ist der Phantasie der Tierhalter genügend Spielraum geboten. Bei größeren Herden ist ein fester Unterstand in Form eines dreiseitig geschlossenen Weideschuppens oft unumgänglich. Auch hier müssen ausreichend große und trockene Liegeflächen vorhanden sein. Gegebenenfalls wäre auch hier einzustreuen. Die Plätze müssen sauber und weitgehend kotfrei sein.
Das Vorhandensein von genügend Futter in dieser oder jener Form ist wichtig, um vor allem bei den momentan herrschenden, niedrigen Außentemperaturen den Tieren zusätzliche Energie zur Wärmeerzeugung zur Verfügung zu stellen. Die Winteraußenhaltung bringt naturgemäß einen höheren Futter- und Managementbedarf mit sich. So ist es auch wichtig, dass den Tieren zu jeder Zeit ausreichendes Tränkewasser von guter Qualität angeboten wird. Im Winter muss das Wasser eisfrei gehalten werden. Schnee bietet keinen Ersatz für Tränkewasser! Tägliche, tiergesundheitliche Kontrollen sind gewissenhaft durchzuführen. Insbesondere hochtragende Kühe, Kälber und krankheitsanfällige Tiere bedürfen einer noch größeren Aufmerksamkeit! Kälbern ist generell eine eingestreute Schutzhütte anzubieten. Die angesprochenen Problematiken treffen neben den angesprochenen Rindern und Pferden auch auf Schafe zu – nicht jedoch auf Ziegen! Diese sind deutlich frostempfindlicher und gehören im Winter in den Stall.
Durch eine tierschutzgerechte Ausgestaltung der Haltungsbedingungen, durch tiergerechte Schutzeinrichtungen kann der Mensch viel zum Wohlergehen seiner ihm anvertrauten Tiere beitragen – und diese bedanken sich dafür in aller Regel mit guten Leistungen.
Für weitere Fragen steht die Abteilung Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Lahn-Dill-Kreises mit Sitz in Herborn unter der Telefonnummer 06441 407-7711 zur Verfügung.
Erweiterung des Förderprogramms "Qualifizierungsscheck"
Die so genannten Qualifizierungsschecks gibt es in Hessen seit 2008. Die Schecks decken 50 Prozent der Weiterbildungskosten bis zu einer maximalen Höhe von 500 Euro pro Person und Jahr. Die Qualifizierungsoffensive Lahn-Dill ist ein Projekt der GWAB (Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Ausbildungs- und Beschäftigungsinitiativen mbH) und unterstützt kleine und mittelständige Unternehmen und deren Beschäftigte rund um das Thema berufliche Weiterbildung. Gefördert wird das Projekt durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF), des Landes Hessen und des Lahn-Dill-Kreises.
Bisher wurden Quereinsteiger, die für ihre aktuelle Tätigkeit keinen anerkannten Abschluss haben, und Beschäftigte über 45 Jahre gefördert. Neu ist, dass auch Teilzeitkräfte von kleinen und mittleren Unternehmen im Lahn-Dill-Kreis förderfähig sind. Unabhängig ihres Alters und ihrer beruflichen Ausbildung können sozialversicherungspflichtig beschäftigte Personen, die maximal 30 Stunden pro Woche in einem Betrieb mit weniger als 250 Beschäftigten arbeiten, die Förderung beantragen. Anspruch auf einen Qualifizierungsscheck haben auch Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von gemeinnützigen Organisationen, sowie Ausbilder und Ausbilderinnen, die sich in ihrer Tätigkeit fortbilden möchten.
Stefan Deibel, Qualifizierungsbeauftragter für den Lahn-Dill-Kreis, zeigt sich über die Erweiterung sehr erfreut. „Somit kommen zukünftig noch mehr Personen an Lahn und Dill in den Genuss einer berufsbezogenen Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen. Qualifizierte Beschäftigte sind zudem motiviert und tragen nicht zuletzt auch zur Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Betriebe bei“.
Für weitere Fragen rund um das Förderprogramm „Qualifizierungsscheck“ steht Stefan Deibel Betrieben und Beschäftigten telefonisch unter 06441
9247534 und per E-Mail stefan.deibel@gwab.de zur Verfügung. Weitere Informationen und Beratungsstellen sind im Internet auf www.qualifizierungsschecks.de zu finden.
Seniorenratgeber „Älter werden im Lahn-Dill-Kreis“
Der Seniorenratgeber „Älter werden im Lahn-Dill-Kreis“ ist kürzlich in der 3. Auflage erschienen.
Er enthält – in aktualisierter Form – wie gewohnt eine Fülle von Angeboten und Informationen rund
um den dritten Lebensabschnitt und gibt Auskunft zu vielen wichtigen Fragen des Lebens im Alter.
Der Ratgeber ist im Rathaus in Eisemroth erhältlich.
Neu ab 01.04.2010: Gemeinsame Servicestelle für Rehabilitation beim Lahn-Dill-Kreis
Am 01.04.2010 hat die Gemeinsame Servicestelle beim Lahn-Dill-Kreis ihre Arbeit aufgenommen. Behinderte bzw. von Behinderung bedrohte Menschen erhalten hier Beratung und Unterstützung in allen Fragen der Rehabilitation und Teilhabe. Die Inanspruchnahme der Gemeinsamen Servicestelle bietet sich insbesondere an für Personen, die nicht wissen, welcher Kostenträger für eine bestimmte Leistung zuständig ist oder bei denen mehrere Leistungen koordiniert werden müssen.
Der Vorteil für den Nutzer der Gemeinsamen Servicestelle ist, dass die Beratung und Unterstützung umfassend und trägerübergreifend erfolgt. Die unterschiedlichen Leistungen für den behinderten oder von Behinderung bedrohten Menschen sollen wie aus einer Hand erbracht werden. Kunden werden nicht „weggeschickt“ oder von einem Träger an den anderen verwiesen.
Besonderer Wert wird in der Gemeinsamen Servicestelle des Lahn-Dill-Kreises auf die Beratung und Hilfestellung bei der Inanspruchnahme eines Persönlichen Budgets gelegt. Das Persönliche Budget ist eine Geldleistung, mit der Menschen mit Behinderung nach eigenen Wünschen für sie individuell zugeschnittene Hilfen „einkaufen“ und so ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen können.
Die Gemeinsame Servicestelle des Lahn-Dill-Kreises befindet sich in der
Turmstraße 7
35578 Wetzlar
(barrierefreier Zugang über Brühlsbachstraße/Stadthalle)
Ansprechpartnerin ist Frau Nadja Loos
Tel. 06441/407-1383
Fax 06441/407-1386
e-mail: nadja.loos.(at)lahn-dill-kreis.de
Persönliche Erreichbarkeit
Montags 13 – 16 Uhr
mittwochs und donnerstags von 8 – 15 Uhr.
Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter www.reha-servicestellen.de

